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Speedtest - so geht's

Es gibt diverse Gründe, einen Internet Speedtest durchzuführen. Sei es, weil man mit der Internetgeschwindigkeit nicht zufrieden ist, man überprüfen möchte, ob der Internet Service Provider die bestellte Geschwindigkeit liefert oder man ist schlicht nur neugierig, wie das geht.  Im Worldwide Web findet man denn auch viele Seiten mit Speedtests. Also nichts leichter als das: einfach mal so einen Test machen und sehen, was dabei herauskommt. Aber wie interpretiere ich das Resultat? Stimmt die Messung überhaupt? Was mache ich, wenn ich mit dem Resultat nicht zufrieden bin? Wie funktionieren Internet-Speedtests eigentlich?

In diesem Artikel wollen wir der Sache etwas auf den Grund gehen.

Wie machen Sie den Speedtest?

Es kann nicht genug betont werden: falls Sie einen Speedtest zur Bestimmung der Internet-Anschlussgeschwindigkeit durchführen, sollten Sie Ihren Computer unbedingt direkt per Ethernet-Kabel mit dem Router oder Modem des Internetanbieters verbinden. Messungen via WLAN führen nämlich in den allermeisten Fällen zu unbrauchbaren Resultaten, ist doch sehr oft die lokale WLAN-Verbindung für Geschwindigkeitseinbussen verantwortlich.

Bevor Sie mit dem Speedtest beginnen, sollten Sie sicherstellen, sollten Sie sicherstellen, dass alle anderen Verbindungen zum Internet abgestellt sind. Während des Speedtests dürfen also von keinem mit dem Router verbundenen Gerät andere Webseiten offen sein, keine E-Mails abgerufen und keine Videos gestreamt werden. Wenn, wie es üblicherweise der Fall ist, der Speedtest im Webbrowser durchgeführt wird, sollten zudem sämtliche Erweiterungen, Ad-Blocker oder Entwickler-Tools deaktivieren sein.

Sobald Sie auf der Speedtest-Seite (zum Beispiel hier ) sind, brauchen Sie nur noch auf den «Los»-Button zu drücken. Bereits nach kurzer Zeit werden Ihnen die Resultate der Geschwindigkeitsprüfung angezeigt. 

Welche Resultate liefert ein Speedtest?

Ein einfacher Speedtest zeigt Ihnen folgende Informationen:

  • Latenz-"Ping":
    Diese wird in Millisekunden (ms) gemessen. Die Latenz ist die Laufzeit eines Internetprotokoll-Paketes. Oder anders gesagt: die Zeit, welche ein Paket vom Computer zum Speedtest-Server und wieder zurück benötigt. Befindet sich der Test-Server bei Ihrem Internetanbieter selbst, dürfen Sie mit einem Glasfaseranschluss Laufzeiten eine Latenzzeit von 2 bis 10 Millisekunden (ms) erwarten. DSL- und Kabelnetzanschlüsse liefern so um die 10 bis 30 ms.
  • Download-Geschwindigkeit:
    Während des Tests werden Datenpakete vom Server an Ihren Computer übermittelt und der Datendurchsatz gemessen, mit welchem die Daten heruntergeladen werden.
  • Upload-Geschwindigkeit:
    Im Gegensatz zum Download-Test werden hier Datenpakete von Ihrem Rechner an den Server übermittelt und so die Geschwindigkeit gemessen, mit der diese hochgeladen werden.

Wenig überraschend, dürfen Sie für Download und Upload in etwa die Geschwindigkeiten Ihres Internetanschlusses erwarten.

Ein komplexer Speedtest ermittelt indes noch weitere Parameter, zu deren Verständnis ein gewisser Grad an Fachwissen nötig ist und auf die wir deshalb an dieser Stelle nicht eingehen.

Wie funktioniert ein Speedtest?

Um die Resultate eines Tests verstehen und Interpretieren zu können, ist es nützlich zu wissen, wie denn so ein Speedtest überhaupt funktioniert.

Im Allgemeinen geschieht dies durch Download einer Datei mit bekannter Grösse und dem Messen der dafür nötigen Zeit. Für den Upload geht das Ganze dann umgekehrt. In der Praxis wird übrigens nicht eine grosse Datei, sondern mehrere kleinen Dateien parallel übertragen. Beteiligt daran sind einerseits der Server (mit der Speedtest-Software auf dem Server) und andererseits der Computer des Anwenders mit seinem Betriebssystem und Internetbrowser. Was effektiv gemessen wird, ist die Geschwindigkeit, mit welcher der Computer die Testdaten vom Server holen kann. Bei hohen Geschwindigkeiten (so ab 100 Megabit pro Sekunde) wird der Browser ganz schön gefordert. Das kann bei leistungsschwächeren Computern zum limitierenden Faktor werden. Deshalb gibt es auch spezielle Applikationen, die bei höheren Geschwindelten zu empfehlen sind. Sie können oft von der Website des entsprechenden Speedtest-Anbieters heruntergeladen werden

Was alles schief gehen kann oder «wer misst misst Mist»

Die Speedtests testen nicht nur Ihren Internetanschluss, sondern den kompletten Weg vom Server über diverse Router, Ihr Modem und/oder Home-Router bis schliesslich zum Computer. Aus diesem Grund sind sie grundsätzlich nicht besonders genau. Entspricht die Messung so ca. ±20 Prozent Ihren Erwartungen, dann dürfen Sie zufrieden sein, sich entspannen und interessanteren Tätigkeiten – zum Beispiel dem Surfen im Web – widmen.

Wenn das Resultat jedoch stark von Ihren Erwartungen abweicht, gilt es abzuklären, ob ein Messfehler vorliegt oder tatsächlich der Internet-Anschluss nicht genügend Leistung liefert.

Haben Sie allerdings trotz der Erklärung zu Beginn dieses Artikels via WLAN gemessen, müssen sie Ihren PC direkt mit einem Ethernet-Kabel direkt mit dem Router verbinden und die Messung nochmals durchführen.

Oder gibt es ein Gerät oder eine Anwendung, die gerade viel Internet-Bandbreite benötigt, trennen Sie am besten alles und verbinden nur den PC mit dem Router.

Und zum Schluss noch dies: Der Test-Server kann zum Messzeitpunkt durch viele andere Messungen überlastet gewesen sein. Das zeigt sich oft in stark schwankenden Resultaten. Am besten deshalb eine halbe Stunde später nochmals versuchen. Oder gleich den Testserver wechseln oder im Zweifelsfall mehrere ausprobieren. Ein Testserver, der sich im Netz des eigenen Anbieters befindet, ist dabei immer vorzuziehen.

WLAN Mesh: voller Datendurchsatz in der ganzen Wohnung

Wer kennt es auch? Immer genau da, wo man es braucht, ist das Signal des WLAN nicht das stärkste. Grund dafür ist oft, dass der WLAN-Router neben der Glasfaserdose, der Telefonsteckdose oder dem Kabelanschluss platziert wird. Dadurch steht der Router dann oft in einer Ecke des Hauses oder Wohnung, wo man sich quasi nie aufhält. Umso ärgerlicher ist es, dass dort das Signal am stärksten ist. Im Büro, Wohnzimmer, oder Küche ist das Signal im Vergleich eher schwach und Downloads brauchen länger als gewünscht. Die Lösung dafür? WLAN Mesh.

Was ist Mesh?

Aber was ist denn WLAN Mesh eigentlich? Mesh macht folgendes: mehrere verteilte Geräte erzeugen mehrere WLAN Netze und fassen sie zu einem einzigen Netz zusammen – wie Maschen (engl.: mesh). Das gesamte WLAN hat einen Namen und ein Passwort. Mesh Geräte kommunizieren miteinander auf einem zusätzlichen Funkkanal, der nicht für den Betreib des WLANs gebraucht wird. Dadurch frisst der Datenaustausch zwischen den Geräten dem WLAN, im Gegensatz zu gewöhnlichen Repeatern, also keine Leistung weg.  Indem Sie WLAN Mesh verwenden, können Sie also problemlos überall in Ihrer Wohnung Internet mit Höchstgeschwindigkeit geniessen.

iWay Kunden, die schon eine Fritz!Box haben, können erleichtert sein, denn es besteht die grosse Wahrscheinlichkeit das Ihre aktuelle Fritz!Box schon Mesh fähig ist und mit Mesh Repeatern ergänzt werden kann.

Um Ihnen ganz einfach WLAN Mesh zu erklären, haben wir Ihnen ein Youtube-Video verlinkt. Hier erfahren Sie, wie WLAN Mesh mit Ihrer FRITZ!Box verwendet werden kann.

Wie baue ich ein WLAN Mesh?

Da in einem Mesh System alle Geräte zusammenarbeiten und kommunizieren müssen und es noch keine WLAN Mesh Normierung gibt, muss es heutzutage aus Geräten des gleichen Herstellers bestehen. Diese müssen ausdrücklich Mesh fähig sein. iWay Kunden, die schon eine Fritz!Box haben, sollten die Mesh Funktion schon über den Router im Haus haben. Ab Firmware Version 7.01 ist eine Fritzbox Mesh fähig. Von iWay zur Verfügung gestellte Router erhalten regelmässige Software Updates. 

Um das WLAN Mesh aufzubauen, ergänzen Sie in dem Fall Ihr WLAN mit einem oder mehreren Fritz!WLAN Repeater. Sie können die Repeater mit einem Ethernet Kabel an das LAN anschliessen oder das Netz per Funk erweitern. Die diversen Fritz!-Geräte kommunizieren und organisieren sich dabei untereinander selbständig, so dass der Benutzer immer zum Gerät mit dem stärksten Signal verbunden ist. Diverse Features die Ihnen durch die Fritz!Box zur Verfügung stehen bleiben Ihnen natürlich erhalten. Sie können also weiterhin den Gastzugang oder auch die Kindersicherung und Fritz!Fon DECT Telefone verwenden.

Wann brauchen Sie Mesh überhaupt?

Einfach gesagt: wenn Sie in Ihrer Wohnung Bereiche mit schlechter oder keiner WLAN Abdeckung haben, hilft ein WLAN Mesh. Je nach Grösse und Bauart Ihrer Wohnung benötigen Sie mehr oder weniger Geräte in Ihrem Mesh.  Als Faustregeln können folgende Angaben dienen:

  • Kleine Wohnung auf einer Etage: Normalerweise sollte hier ein einfacher Router ausreichen. Wenn Sie aber in Teilen Ihrer Wohnung nur schwaches Signal haben, können Sie hier natürlich zu einem WLAN Mesh Repeater greifen. 
  • Mittelgrosse Wohnungen oder Häuser auf einer oder zwei Etagen: Da ein herkömmlicher Router nicht immer alle Ecken und Kanten in grösseren Wohnungen erreichen kann, ist es bei einer mittelgrossen Wohnung zu empfehlen mindestens ein zusätzliches WLAN Mesh Gerät in Einsatz zu nehmen.
  • Grosse Wohnungen und Häuser auf mehreren Etagen: Bei grossen Häusern und Wohnungen werden Sie sicherlich mehr als ein Gerät brauchen. Wir würden Ihnen hier mindestens zwei Zusatzgeräte empfehlen, um das ganze Haus mit WLAN zu versorgen. 

Es kann natürlich sein, dass Sie mehr Geräte brauchen, als hier empfohlen werden. Wir würden Ihnen empfehlen dies einfach in Ihrer Wohnung zu testen. 

DSL oder Glasfaser - was sollten Sie wählen?

Je mehr Internet-Angebote verfügbar sind, je mehr fragt man sich, was man eigentlich bestellen soll. Wo liegt der Unterschied zwischen DSL und Glasfaser? Dazu möchten wir Ihnen eine kurze Übersicht geben.

Was ist DSL?

DSL steht für "Digital Subscriber Line" (Auf Deutsch: Digitaler Teilnehmeranschluss) und bezeichnet einen Standard zur Übertragung von Daten, welcher in den meisten Schweizer Haushalten über ein Kupferkabel des Telefonanschlusses verfügbar ist. Die Kupferleitung ist immer an einen zentralen Verteiler angeschlossen und je nach Distanz zu diesem unterscheidet sich die verfügbare maximale Geschwindigkeit einer DSL Leitung. Sie können über unseren Checker Ihre maximale zu erwartende Geschwindigkeit Ihres Standortes prüfen.

Was ist Glasfaser?

Die Glasfaser ist, wie es der Namen schon sagt, ein Kabel, welches aus einem ganz feinen Glaskern hergestellt wird (dünner als ein Haar). Im Gegensatz zu DSL wo über das Kupferkabel elektrische Signale übermittelt werden, werden bei der Glasfaser optische Signale mittels Licht übertragen. Bei der Übertragungen mittels Licht ist die Abhängigkeit von Geschwindigkeit und Distanz der Leitung nahezu vernachlässigbar , so dass über die Glasfaserverbindung sehr hohe Internet Geschwindigkeiten möglich sind. Sobald Ihre Wohnung über einen Glasfaseranschluss verfügt, können Sie praktisch beliebige Internet Geschwindigkeiten auswählen. Aktuell werden in der Schweiz immer mehr Haushalte mit Glasfaseranschlüssen, auch FTTH Anschlüsse genannt, ausgestattet. Da der Bauaufwand jedoch nicht zu vernachlässigen ist, kann dies noch einige Jahre dauern bis alle iWay Kunden davon profitieren können.

Haushalte, welche schon mit Glasfaser erschlossen sind, sollten mit einer Glasfaser-Steckdose ausgestattet sein. Diese ist auch als OTO-Dose (optische Telekommunikationssteckdose) bekannt. Damit Ihre Glasfaser-Leitung leicht erkannt werden kann, ist jede Glasfaser-Steckdose mit einer spezifischen Identifikationsnummer (OTO-ID) gekennzeichnet, z.B. B.101.101.114.6. Auf früher installierten Steckdosen, findet man oft anstelle einer OTO-ID eine so genannte Wallplug-ID mit folgendem Format: WP123456. 

Das folgende Bild zeigt Ihnen wie eine Glasfaser-Steckdose aussieht: 

Internet-Anschluss via Glasfaser oder DSL?

Haben Sie eine neue Wohnung gefunden - aber noch nicht sicher, ob Sie Glasfaser oder DSL Internet bestellen sollten? Da Glasfaseranschlüsse noch nicht in der ganzen Schweiz verfügbar sind, können Sie auf DSL ausweichen. Aber woher wissen Sie überhaupt, ob Glasfaser bei Ihnen verfügbar ist? Auf www.iway.ch finden Sie einen Verfügbarkeitschecker mit welchem Sie prüfen können ob Sie schon jetzt von Glasfaser profitieren können. Geben Sie einfach Ihre Adresse (inkl. Hausnummer und Postleitzahl) ein und stellen fest, welche Internet Technologie an Ihrer Adresse verfügbar ist.

Der Verfügbarkeitschecker zeigt Ihnen die bestmöglichen Optionen an Ihrer Adresse an - diverse Bandbreiten und attraktive Konditionen werden Ihnen angezeigt, damit Sie das bestmögliche Internet für Ihre Bedürfnisse bestellen können.

Welches ist die richtige Internet-Geschwindigkeit für mich?

Die Wahl der Geschwindigkeit ist sehr individuell und hängt von verschiedenen Faktoren ab - wie oft und wofür nutze ich das Internet, wie viele Geräte und Personen werden verbunden sein oder welcher Nutzer Typ bin ich? Diese Faktoren werden bei der Wahl der Internet-Geschwindigkeit wichtig sein, Sie werden für einen Single-Haushalt höchstwahrscheinlich eine andere Leistung brauchen als für einen Mehr-Personen Haushalt. Um Sie bei der Wahl zu unterstützen, haben wir einen Blog-Post geschrieben, in welchem Sie weitere Tipps für die richtige Wahl der Geschwindigkeit erhalten.

Online-Gefahren die gerne übersehen werden

Jeder von uns der im Internet aktiv ist, wird ab und zu bewusst und auch unbewusst bestimmte Online-Gefahren übersehen. Selbst wenn wir vorsichtig sind, haben wir alle Gewohnheiten, die zum Risiko im Internet werden können.

Soziale Medien und deren Risiken

Jedem von uns ist bewusst, dass auf sozialen Medien immer mehr Risiken bestehen. Soziale Medien sind seit Jahren sehr beliebt und User teilen gerne private Informationen mit Freunden. Wir vergessen dabei aber oft die sozialen Grenzen und teilen Informationen online, die nicht öffentlich verfügbar sein sollten. So kann es leicht passieren, dass wir ein peinliches Bild oder sogar unsere Anschrift teilen. Wenn Sie etwas online teilen, sollte Ihnen bewusst sein, dass der Beitrag nicht nur für Freunde verfügbar ist. Jeder, der Zugang zum Internet hat, wird auch Zugang zu Ihrem Beitrag haben. Behalten Sie das also im Hinterkopf und seinen Sie vorsichtig mit dem was Sie teilen.

Unsere Daten geben wir auch in Situationen her, die nicht gefährlich scheinen. Wir sehen, zum Beispiel, immer öfter ein interessantes Quiz oder Gewinnspiele auf Facebook. Auf ersten Blick scheint so etwas harmlos zu sein, jedoch geben wir bei einem Quiz oder Gewinnspiel schnell sehr viele persönliche Daten preis. Meistens müssen wir bei der Teilnahme dem Veranstalter Zugriff auf unser Konto geben. Oft vergessen wir aber, dass wir dabei nicht nur unseren Namen, sondern auch unsere E-Mail oder auch Geburtsdatum preisgeben. Zudem scheuen wir nicht davon ab, dem Veranstalter unsere Adresse zu geben, falls diese zur Teilnahme benötigt wird.

Das Versprechen auf Rabatt, tolle Preise oder kostenlose Proben, lässt uns vergessen zweimal darüber nachzudenken, welche Daten wir damit freiwillig teilen.

Wer interessiert sich überhaupt für unsere Daten?

Sobald Sie sich irgendwo anmelden (z.B. mit Ihrem Facebook Konto), bekommt der Anbieter Ihre Benutzerdaten. Oft werden Informationen über Ihre Freundesliste oder Interessen geteilt. Die geteilten Interessen bestehen aus Arten von Beiträgen und Seiten, mit denen Sie interagiert haben. Dies könnte beispielsweise alles rund um das Thema Reisen sein. So können Anbieter, die Ihre Informationen erhalten haben, diese für einen Newsletter oder gezielte Werbung wiederverwenden. 

Was heisst das genau? Sobald Sie etwas online teilen wird dies für immer in einer Form online bleiben. Diese Daten werden geteilt, sobald Sie den Zugriff auf diese erlauben (z.B. indem Sie sich mit Facebook anmelden).

Schützen Sie ihre Identität und Daten im Internet vor Diebstahl

Egal wo Sie sich im Internet anmelden - Ihre Daten werden gespeichert. Bei Diebstahl von Daten und Identitäten geht es oft nicht um die Daten selbst. Hacker wollen sich mit Ihrer Identität tarnen, um weitere Daten oder auch Geld zu klauen.

Zu den Daten, die gespeichert werden, gehören auch die Passwörter mit denen Sie sich bei Anbietern anmelden. Diese sind beim Identitätsdiebstahl besonders begehrt. Mit gestohlenen Passwörtern können Ihre diversen Online-Konten missbraucht werden. So können Angriffe gestartet werden, Spam E-Mails verschickt werden, oder auch Malware auf sozialen Medien verbreitet werden.

Auch Phishing E-Mails sind besonders begehrt, wenn es um den Diebstahl einer Identität geht. Denn so werden schädliche E-Mails von Ihrer E-Mail-Adresse an Ihre Kontakte geschickt. Sie sollten beim Öffnen von E-Mails immer besonders vorsichtig sein, denn nicht jede Phishing E-Mail ist leicht zu erkennen. Wie Sie eine Phishing E-Mail erkennen, können Sie in unserem Blog lesen.

Geklaute Passwörter vermeiden

Sich Passwörter zu merken ist schwer und bei sichern Passwörtern sogar fast unmöglich. Um jeglichen Diebstahl zu vermeiden, sollten Ihre Passwörter also um so sicherer sein und jedes Passwort am besten nur einmal verwendet werden.

Doch wie merken Sie sich die ganzen Passwörter? Am besten ist es, wenn Sie sich einen Passwort Manager einrichten. Dieser ist immer Passwort geschützt und sichert alle Ihre Passwörter. Sie müssten sich als im Endeffekt nur das Passwort für Ihren Password-Manager merken. Dies erlaubt Ihnen für jedes Konto ein eigenes sicheres Passwort zu erstellen ohne Sorge, dass Sie dieses vergessen.

Bleiben Sie im Internet sicher

Generell sollten Sie sehr vorsichtig sein und darauf achten, was für Daten Sie im Internet preisgeben. Zudem sollten Sie die Daten von Ihrem Computer nochmals sichern, egal ob auf einer Festplatte oder im Netz. Denn nur so können Sie sicher sein, dass Ihre wertvollen Dokumente oder Bilder nicht verloren gehen können. Wie Sie Ihre Daten und Dokumente am besten sichern, erfahren Sie in unserem Beitrag über Datensicherung.

Wenn Sie vermuten, dass eine Nachricht, eine E-Mail oder auch ein Link nicht sicher ist, sollten Sie den Kontakt zum Absender suchen. Sie sollte aber nicht auf die Nachricht antworten die Sie erhalten haben. Am besten ist es, wenn Sie per Telefon mit dem Absender in Kontakt treten. Ihre Freunde oder Firmen, die oft als Absender getarnt sind, werden Ihnen bestätigen ob Sie eine Phishing E-Mail erhalten haben.

Im Netz gilt: Lieber einmal nachfragen, als die Gefahr zu übersehen!

Wie erkenne ich Phishing E-Mails?

Phishing E-Mails landen immer öfter im Postfach. Jedoch ist es nicht immer einfach, diese auf  ersten Blick zu erkennen. Wenn Sie aber aufmerksam bleiben, können Sie mit Hilfe der Tipps in diesem Artikel Phishing E-Mails erkennen.

In unserem Beispiel fallen uns mindestens vier Fehler auf, die auf eine Phishing E-Mail hinweisen. 

  1. Der Absender stimmt nicht mit der angezeigten E-Mail überein.
  2. Der Empfänger wird nicht persönlich angeschrieben.
  3. Der Text ist kurz und hat fast keine Informationen.
  4. Das PDF ist als Buchungsbestätigung getarnt und enthält vermutlich Malware. 

Die Fehler scheinen bei unserem Beispiel offensichtlich, es ist aber nicht immer einfach, eine Phishing E-Mail zu erkennen. Mit den folgenden Tipps können Sie eine Phishing E-Mail erkennen.

Achten Sie auf den Absender: 

  • Es wird Ihnen zwar angezeigt, dass die E-Mail von «PayPal» oder «Facebook» kommt. Die wirkliche E-Mail-Adresse zeigt aber einen ganz anderen Absender.
  • Wenn Sie sich die Details des Absenders anschauen, werden Sie zum Beispiel statt einer @paypal E-Mail-Adresse, eine @propybonuses E-Mail-Adresse sehen.
  • Die E-Mail-Adresse des Absenders lässt sich jedoch auch fälschen und Sie sollten deshalb auch dann wachsam sein, wenn es den Anschein einer echten E-Mail-Adresse macht

Falsche E-Mail-Adresse:

  • Wenn Sie eine E-Mail von einer Firma bekommen, bei denen Sie ein Konto haben, scheint auf den ersten Blick alles in Ordnung zu sein. 
  • Sie sollten jedoch darauf achten, dass Sie die E-Mail auch an die E-Mail-Adresse bekommen haben, mit der Sie das Konto bei der Firma erstellt haben. Wenn Sie zum Beispiel eine E-Mail von PayPal an Ihre Gmail Adresse bekommen, Sie bei PayPal aber mit Ihrer Outlook E-Mail angemeldet sind, haben Sie eine Phishing E-Mail erhalten.

Sprache und Rechtschreibung:

  • Phishing E-Mails werden oft in Fremdsprachen erfasst (z.B. Englisch).
  • Wenn die E-Mails in Deutsch verfasst sind, haben diese oft viele Schreibfehler.

Links:

  • Enthält die E-Mail Links, sollten Sie auf die URL achten. Oft haben die URLs kleine Rechtschreibfehler, die auf den ersten Blick nicht auffallen. Ein Beispiel dafür wäre Zalaando.com statt Zalando.com
  • Wenn Sie Ihre Anmeldedaten angeben müssen, nachdem Sie auf einen Link in einer E-Mail geklickt haben, ist dies ein weiteres Zeichen, dass es sich um eine Phishing E-Mail handelt. Normalerweise müssen Sie sich nicht anmelden, nachdem Sie auf einen Link in einer E-Mail klicken.  
  • Sie sollten auch auf weitere Anhänge achten, denn PDF Dateien können auch Malware enthalten.

Ansprache:

  • Normalerweise werden Sie in E-Mails, die Sie von Firmen erhalten, persönlich angesprochen. Ist die E-Mail also nicht personalisiert, dann sollten Sie auf der Hut sein. Eine Firma, bei denen Sie ein Kundenkonto haben, sollte Sie nie mit «Sehr geehrter Nutzer» oder ähnlich anschreiben.

Dringender Handlungsbedarf

  • Wenn Sie aufgefordert werden, in kurzer Zeit oder dringend zu handeln – insbesondere wenn Sie eine Frist gesetzt kriegen –, ist Vorsicht angezeigt. Erst recht dann, wenn Ihnen bei Nichtbefolgen mit Konsequenzen gedroht wird (z.B. dass Kreditkarte gesperrt werde).  

Wenn Sie nicht sicher sind, ob eine E-Mail eine Phishing Email ist, sollten Sie auf keinen Fall auf Links klicken oder Anhänge öffnen. Am besten ist es, wenn Sie sich an die Firma wenden, die in der E-Mail als Absender angeben wird. Ist die E-Mail keine Phishing E-Mail, wird Ihnen die Firma dies in Kürze bestätigen können.